Kletterrose ‘Schloss Haldenstein’,


Hans Wüest

Bei dieser Sorte handelt es sich um einen Sämling von 'Baronesse Marie-Louise de Chambrier', entstanden bei Hans Wüest in Horw/LU. Getauft wurde sie 2003 auf Schloss Haldenstein bei Chur.
Die mehrmalsblühende Kletterrose hat mittelgrosse, gut gefüllte Blüten mit 17 bis 25 Petalen in einem warmen und satten Rot. Sie stehen in Büscheln zusammen, duften leicht und sind sehr witterungsbeständig.
Der Wuchs mit einer Höhe von bis zu 5 Metern ist sparrig, das dunkelgrüne Laub sehr gesund.
Die Rose eignet sich besser für die Bepflanzung eines gut durchlüfteten grossen Rosenbogens als für eine Hausmauer, da ihre Blüten bei Hitze gerne verbrennen.
Es ist eine beschränkte Stückzahl unter baumschulen-reichenbach.ch auf Anfrage erhältlich. 'Im Sortiment auf der Website ist ' Schloss Haldenstein' jedoch nicht aufgeführt.

Schloss Haldenstein
Bild: Brigitt Buser

Strauchrose ‘Dominikus’

Huber
Mit ihren edelrosenartigen, locker gefüllten Blüten zieht die Strauchrose Dominikus alle Blicke
auf sich. Sie öffnen sich aus gelben Knospen, duften leicht und changieren während ihrer Blü-
te in unterschiedlichen Gelbtönen bis hin zu fast Weiss an den Blütenrändern. Auch bei Regen
behalten sie ihre Form und Farbe und durch die locker mit Petalen besetzten Blüten gilt die
Pflanze auch als selbstreinigend. Damit sich aber laufend neue Blütenbüschel bilden, sollte die
abgeblühte Dolde über einem voll ausgebildeten Blatt entfernt werden.
Die mittelstark und ausladend wachsende Strauchrose wird 100 bis 120 cm hoch und trägt
dunkelgrün-rotes, sehr wetterfestes Laub mit hervorragender Blattgesundheit.
Das Laub und die elegante Ausstrahlung der Blüten, die den ganzen Sommer über immer wie-
der erscheinen, machen sie zur idealen Wahl für Rosenliebhaber, die ein ausdrucksstarkes Ge-
staltungselement suchen – ob als Solitär oder als prachtvolle Gruppe im Beet, kombiniert mit
blauen, weissen und/oder lilafarbenen Stauden. Ideal auch für Pflanzgefässe.


Bild: Richard Huber Ag

Schweizer Findling.

Rosa centifolia ‘Cristata'
Syn.: ‘Châpeau de Napoléon‘ ‘Crested Moss‘, ‘Crispée‘
Diese im Juni blühende Rose wurde in der Schweiz, angeblich um 1820 in Fribourg, an einer Klostermauer entdeckt.
Wenn man ihre Knospen genauer anschaut, könnte man meinen, es handle sich um eine Moosrose. Die Ränder der Kelchblätter zeigen petersilienartige Auswüchse, weisen aber keine Drüsen auf, wie dies bei Moosrosen der Fall ist. Sie haben zudem die Form eines Dreispitzes, weshalb man diese Rose auch ‘Châpeau de Napoléon‘ nennt.
Die vielen, stark gefüllten, dunkelrosafarbenen Blüten verströmen im Juni einen intensiven, klassischen Rosenduft mit moosiger Note.
Die Wuchsform des Strauches ist breit überhängend, weshalb die stark bewehrten und spärlich mit grossen gräulichen Blättern belaubten Triebe, die eine Länge bis zu 250 cm erreichen, unbedingt eine Stütze benötigen oder aber als breitwachsende Kletterrose an Gartenzäunen entlang gezogen werden können.


Bild: Shutterstock